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Beschreibung
Niederbayerische Donau im Raum Straubing
Auf rund 13 Kilometern gliedert der Bezirksfischereiverein Straubing seine Donau-Strecke im niederbayerischen Gäuboden in drei Reviere mit eigenem Charakter: das stadtnahe Stadtwasser unterhalb der Staustufe, den ruhigeren Staubereich zwischen Obermotzing und der Staustufe Straubing und die Öberauer Schleife im Naturschutzgebiet Breitenfeld-Öberau. Wer Abwechslung sucht, findet sie hier auf engem Raum.
Wo die Räuber stehen
Das Stadtwasser beginnt direkt unterhalb des Kraftwerks und bringt genau die Strömungskanten und Altwässer mit, an denen Hecht und Zander gern auf der Lauer liegen. Die Fangbilder des Vereins sprechen eine klare Sprache: Hechte jenseits der Metermarke und Zander um die 90 Zentimeter sind hier keine Seltenheit. Gummifisch und Köderfisch laufen an den tieferen Rinnen am besten, gerade in den kühleren Monaten, wenn die Raubfische dichter zusammenrücken. In den ruhigeren Buchten und Altarmen lohnt sich der Ansitz auf Karpfen, und mit etwas Glück hängt auch mal eine kräftige Barbe oder ein Rapfen am Band.
Staubereich und Boot
Flussaufwärts staut sich die Donau zwischen Obermotzing und der Staustufe Straubing zu einem breiten, gemächlicheren Wasser. Dieser Abschnitt darf auch vom Boot aus befischt werden, was dir Zugang zu den tieferen Bereichen und den weiter draußen liegenden Kanten verschafft. Für den Räuberangler ist das eine feine Sache, weil sich die Fische über den Tag verteilt anders aufstellen als direkt am Ufer.
Stille Wasser an der Öberauer Schleife
Die Öberauer Schleife liegt im Naturschutzgebiet Breitenfeld-Öberau und ist das ruhigste der drei Reviere. Hier gilt es, Augen und Ohren offenzuhalten: Die Auflagen des Schutzgebiets sind verbindlich, und Teile der Schilfzonen sind nur in bestimmten Zeiträumen freigegeben. Wer sich daran hält, angelt in einer Umgebung, die ihresgleichen sucht. Welche Karten es für die einzelnen Strecken gibt und welche Schonzeiten gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Petri Heil an der Donau.