Döbberitz
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Beschreibung
Ein verwunschener Elbarm mitten im Feld
Versteckt zwischen Feldern und einem Saum alter Bäume liegt der Döbberitz bei Glindenberg, ein abgeschnittener Altarm der Elbe im Norden des Landkreises Börde. Das knapp einen Hektar große Stillgewässer gehört zum Landschaftsschutzgebiet rund um die Ohre- und Elbniederung, und das merkst du sofort: ruhig, naturbelassen und ein Stück weit wild. Wer hier ans Wasser kommt, sollte die Schutzgebietsregeln im Hinterkopf behalten und Rücksicht auf die Natur nehmen.
Krautig, flach und voller Leben
Der Döbberitz ist ein typischer Altarm: viele Verlandungszonen, ein krautiger Grund und im Sommer teils dichte Wasserlinsen- und Krautfelder. Genau diese Struktur macht ihn spannend. In den verkrauteten Bereichen stehen Friedfische dicht, und an den Kanten zum freien Wasser lauert der Hecht auf Beute. Wer seinen Platz mit Bedacht wählt, etwa am Übergang von Kraut zu offenerem Wasser, hat oft die besseren Karten. An heißen Tagen lohnt sich der schattige Uferbereich unter den Bäumen, an dem die Fische gern Deckung suchen.
Was hier schwimmt
Neben Karpfen und Schleien, die sich im krautigen Wasser pudelwohl fühlen, gehen dir am Döbberitz auch Hechte an den Haken. Dazu kommen Aal, Barsch, Brasse, Rotauge und allerlei Weißfisch. Vom Boot aus geht hier nichts, das Angeln vom Kahn ist am Gewässer nicht gestattet, also spielt sich alles vom Ufer ab. Das passt gut zum überschaubaren Zuschnitt: Die wichtigen Stellen erreichst du bequem vom Land.
Anfahrt und Karten
Auf der Ostseite führt ein Feldweg am Gewässer entlang, von dem aus du gut an den Altarm herankommst. Angelplätze findest du reichlich zwischen den Bäumen, du brauchst nur etwas Lust, dir dein Plätzchen zu suchen. Bewirtschaftet wird der Döbberitz vom Anglerverein Untere Ohre. Ob und welche Karten du brauchst, klärst du am besten direkt beim Verein. Petri Heil!