Alte Süderelbe

Gewässer

Alte Süderelbe

Hamburg-Finkenwerder, Hamburg
Anglerverband Hamburg e.V.
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Gewässerdaten

Gewässertyp 2
AltarmSee
Zielfische 12
AalAlandBarschBrachseHechtKarpfenKaulbarschRapfenRotaugeRotfederSchleieZander
Angeltechniken 6
AnsitzangelnFeederangelnGrundangelnKarpfenangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 9
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Belly-Boot Verboten
Betreten von Uferwiesen und Uferstreifen Verboten
Bootsangeln Verboten
Reusen / Netze / Senke Verboten
Setzkescher Verboten
Fangbuch führen Hinweis
Nur für AVHH-Mitglieder und Gastkarteninhaber Hinweis

Verein

Anglerverband Hamburg e.V.

Entenwerder 10, 20539 Hamburg, Hamburg, Deutschland

Gewässer-Profil

3,5m
Max. Tiefe
60,0ha
Fläche
5,7km
Länge
150m
Breite
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Schonzeiten der einzelnen Fischarten beachten.
Zugänglichkeit

Uferstreifen im Naturschutzgebiet sind streckenweise gesperrt; die Schutzstrecken sind ausgeschildert und dürfen nicht betreten werden.

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Beschreibung

Angeln an der Alten Süderelbe

Wer in Hamburg ans Wasser will, ohne gleich an den großen Strom zu denken, ist an der Alten Süderelbe richtig. Der einst durchflossene Elbarm zwischen Finkenwerder, Francop und Neuenfelde wurde vom Strom abgetrennt und hat sich seitdem in einen langgestreckten, ruhigen See verwandelt. Rund 60 Hektar Wasserfläche ziehen sich auf mehreren Kilometern durchs Alte Land, gesäumt von Schilfgürteln, Obstwiesen und stillen Buchten. Hektik findest du hier keine, dafür Wasser, das ordentlich Fisch trägt.

Flaches Wasser, viel Leben

Tief ist die Alte Süderelbe nicht. In der Mitte stehen meist nur anderthalb bis zwei Meter über Grund, lediglich im westlichen Teil geht es auf rund dreieinhalb Meter hinunter. Diese Flachheit ist ihr Trumpf: Das Wasser erwärmt sich schnell, Kraut und Schilf bieten Deckung, und genau dort tummelt sich das Leben. Schleie und Karpfen ziehen an den Krautkanten entlang, Brassen und Rotaugen stehen oft in losen Trupps, und im Schilf wartet der Hecht auf alles, was sich verirrt.

Räuber und Weißfisch im Wechsel

Für Spinnfischer ist die Mischung aus Hecht, Zander und Barsch reizvoll, vor allem an den Übergängen von flach zu etwas tiefer und entlang der Schilfkanten. Wer es ruhiger mag, sitzt mit Pose oder Feeder auf Schleie, Karpfen und Weißfisch und darf sich über Aland, Rotfeder und den einen oder anderen Aal freuen. Der Verband besetzt das Gewässer regelmäßig, der Bestand ist entsprechend ordentlich. Petri Heil ist hier also keine leere Floskel.

Naturschutz und Zugang

Ein Teil der Alten Süderelbe liegt im Naturschutzgebiet Finkenwerder Süderelbe, und das merkst du am Ufer. Einzelne Uferstreifen sind gesperrt, die Schutzstrecken ausgeschildert, und das Betreten dieser Bereiche ist tabu. Halte dich an die Beschilderung, dann bleibt das Miteinander von Angler und Natur entspannt. Geangelt wird ausschließlich vom Ufer, Boot und Bellyboot sind nicht erlaubt. Ob und welche Karten es für Gäste gibt und welche Regeln gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein.

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