Alte Süderelbe
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Uferstreifen im Naturschutzgebiet sind streckenweise gesperrt; die Schutzstrecken sind ausgeschildert und dürfen nicht betreten werden.
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Beschreibung
Angeln an der Alten Süderelbe
Wer in Hamburg ans Wasser will, ohne gleich an den großen Strom zu denken, ist an der Alten Süderelbe richtig. Der einst durchflossene Elbarm zwischen Finkenwerder, Francop und Neuenfelde wurde vom Strom abgetrennt und hat sich seitdem in einen langgestreckten, ruhigen See verwandelt. Rund 60 Hektar Wasserfläche ziehen sich auf mehreren Kilometern durchs Alte Land, gesäumt von Schilfgürteln, Obstwiesen und stillen Buchten. Hektik findest du hier keine, dafür Wasser, das ordentlich Fisch trägt.
Flaches Wasser, viel Leben
Tief ist die Alte Süderelbe nicht. In der Mitte stehen meist nur anderthalb bis zwei Meter über Grund, lediglich im westlichen Teil geht es auf rund dreieinhalb Meter hinunter. Diese Flachheit ist ihr Trumpf: Das Wasser erwärmt sich schnell, Kraut und Schilf bieten Deckung, und genau dort tummelt sich das Leben. Schleie und Karpfen ziehen an den Krautkanten entlang, Brassen und Rotaugen stehen oft in losen Trupps, und im Schilf wartet der Hecht auf alles, was sich verirrt.
Räuber und Weißfisch im Wechsel
Für Spinnfischer ist die Mischung aus Hecht, Zander und Barsch reizvoll, vor allem an den Übergängen von flach zu etwas tiefer und entlang der Schilfkanten. Wer es ruhiger mag, sitzt mit Pose oder Feeder auf Schleie, Karpfen und Weißfisch und darf sich über Aland, Rotfeder und den einen oder anderen Aal freuen. Der Verband besetzt das Gewässer regelmäßig, der Bestand ist entsprechend ordentlich. Petri Heil ist hier also keine leere Floskel.
Naturschutz und Zugang
Ein Teil der Alten Süderelbe liegt im Naturschutzgebiet Finkenwerder Süderelbe, und das merkst du am Ufer. Einzelne Uferstreifen sind gesperrt, die Schutzstrecken ausgeschildert, und das Betreten dieser Bereiche ist tabu. Halte dich an die Beschilderung, dann bleibt das Miteinander von Angler und Natur entspannt. Geangelt wird ausschließlich vom Ufer, Boot und Bellyboot sind nicht erlaubt. Ob und welche Karten es für Gäste gibt und welche Regeln gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein.