Alte Elbe Lostau
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Nordufer mit dem Auto erreichbar über einen Abzweig der Straße „Altes Dorf“; am Ostufer verläuft die Straße „Hinter den Gärten“ am Wasser entlang.
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Beschreibung
Stiller Altarm in der Elbaue bei Lostau
Südwestlich von Lostau, das zur Gemeinde Möser im Landkreis Jerichower Land gehört, liegt die Alte Elbe rechtsseitig des Stroms mitten in der offenen Aue. Rund 39 Hektar Wasser, kaum Baumbestand, nur eine lichte Böschung säumt das Ufer, dahinter Felder. Der Grund ist moderig bis sumpfig, das Wasser nährstoffreich. Als alter Flussarm dient das Gewässer zugleich dem Hochwasserschutz für den Großraum Magdeburg. Bei Hochwasser tritt die Elbe über die Ufer, und was dann auf den überschwemmten Wiesen ablaicht, bleibt häufig in solchen Altarmen zurück.
Was unter der Oberfläche steckt
Geprägt wird der Bestand von Weißfisch und Hecht. Die nährstoffreiche, ruhige Wasserfläche bietet Räubern reichlich Beute, und gerade nach den Laichzügen im Frühjahr stehen oft kapitale Hechte im Flachen. Neben Brassen, die hier ordentliche Stückgrößen erreichen können, gehen dir auch Aale an den Haken, und auf Karpfen lohnt sich der Ansitz ebenfalls. Wer die Struktur lesen will, sucht den langgezogenen, geschwungenen Südarm: Diese buchtartige Verengung sammelt Futter und ist ein klassischer Standplatz, wenn die Fische in Bewegung sind.
Ans Wasser kommen
Der Zugang ist unkompliziert. Das Nordufer lässt sich über einen Abzweig der Straße „Altes Dorf“ sogar mit dem Auto erreichen, am Ostufer führt die Straße „Hinter den Gärten“ ein längeres Stück am Wasser entlang. Zwei Dinge solltest du im Kopf behalten: Das Westufer ist für die Angelei tabu, und vom Boot aus geht hier nichts – gefischt wird ausschließlich vom Ufer. Das Gewässer liegt zudem in einem Landschaftsschutzgebiet, also rücksichtsvoll mit der Natur umgehen. Nachts darfst du ans Wasser. Welche Karten es gibt und welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Petri Heil!