Alsenz
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Beschreibung
Die Alsenz zwischen Imsweiler und Mannweiler-Cölln
Mitten im Nordpfälzer Bergland zieht die Alsenz ihre Bahn durch ein enges, grünes Tal, und genau hier bewirtschaftet der ASV „Mittleres Alsenztal“ rund 13 Kilometer Flussstrecke von der Gemarkungsgrenze Imsweiler bis hinunter zum Wehr Hahnmühle bei Mannweiler-Cölln. Im Schnitt nur etwa sechs Meter breit, ist die Alsenz ein typischer Mittelgebirgsfluss: mal flott über Kiesbänke rauschend, mal in ruhigeren Gumpen verweilend. Wer hier ans Wasser geht, angelt nicht an einem breiten Strom, sondern liest die Struktur Meter für Meter.
Was den Flusslauf prägt
Der Wechsel aus Rauschen, Kehrwasser und tieferen Kolken macht den Reiz dieser Strecke aus. Hinter Steinen und an Prallhängen steht oft die Barbe, im strömenden Wasser zwischen den Kiesbänken hält sich die Äsche, und in den schattigen Abschnitten unter Ufergehölz lauert die Bachforelle. In den langsameren Bereichen mischen sich Döbel, Hasel und Rotaugen ins Bild, dazu der eine oder andere Karpfen und die Schleie in den ruhigen Buchten. Dass auch Schneider, Elritze, Groppe und das Bachneunauge hier vorkommen, sagt einiges über die Wasserqualität: Diese Arten brauchen sauberes, sauerstoffreiches Wasser.
So gehst du die Strecke an
Die schmale, klare Alsenz belohnt feines, bewegliches Angeln. An den Rauschen und Kiesstrecken kommst du mit der Fliegenrute auf Äsche und Forelle gut zurecht, während sich an den tieferen Stellen das Ansitzen auf Barbe oder Friedfisch lohnt. Pirsch dich vorsichtig heran, denn im flachen, klaren Wasser sind die Fische schreckhaft. Erlaubt sind zwei Friedfischruten oder eine Spinn- beziehungsweise Fliegenrute, beim Spinnern ausschließlich mit Einzelhaken. Petri Heil an einem Flüsschen, das man sich Schritt für Schritt erarbeitet.
Saison und gut zu wissen
Von Mitte Oktober bis Mitte März gilt auf der gesamten Strecke die Winterschonzeit, dann ruht das Wasser. Der Stadtbereich Rockenhausen ist ganzjährig Schongebiet, und rund um die Fischtreppe zwischen Rockenhausen und Imsweiler bleibt ein Korridor von etwa 25 Metern tabu. Gastangler dürfen die Alsenz in der Sommerhälfte des Jahres befischen. Welche Tageskarten es gibt und welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein, der die aktuellen Bestimmungen auf dem Erlaubnisschein vermerkt.