Aller
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Beschreibung
Rund 16 Kilometer Aller im Gifhorner Allertal
Zwischen Neuhaus an der B 188 und dem Bereich zwischen Neubokel und Gilde liegt die vom ASV Gifhorn gepachtete Allerstrecke, die sich über gut 16 Kilometer durch das niedersächsische Allertal zieht. Du angelst hier an einem typischen Tieflandfluss: ruhig fließend, mit weichen Bögen, abwechselnden Uferzonen und ein paar tieferen Rinnen, in denen sich die Fische bei Hitze oder Hochwasser sammeln. Wer die Strecke ein paarmal abgeht, merkt schnell, dass nicht jeder Meter gleich ist und sich das genaue Hinschauen lohnt.
Barsch, Hecht und ein satter Weißfischbestand
Die Aller ist hier vor allem für ihren guten Barsch-, Hecht-, Aal- und Karpfenbestand bekannt, dazu kommt ein kräftiger Weißfischbestand. Neben Brasse, Güster, Rotauge und Rotfeder triffst du auf Schleie und Döbel, und mit etwas Glück steigen dir auch Zander oder ein kapitaler Wels ein. Die Räuber stehen gern an Kanten, vor Altarm-Einmündungen und an Strukturen wie Totholz oder überhängenden Büschen, während sich die Weißfischtrupps über den ruhigeren, flacheren Abschnitten halten. Wer auf Karpfen aus ist, sucht sich am besten die tieferen, langsameren Bereiche und legt etwas Geduld in den Ansitz.
Hauptstrom, Altarme und das rechte Ufer
Reizvoll macht die Strecke die Mischung aus Hauptstrom und den angeschlossenen Altarmen, die ebenfalls beangelt werden dürfen. Gerade die ruhigen Altwässer sind im Sommer einen Versuch wert, wenn der Fluss selbst träge wird. Ein paar Dinge solltest du dabei im Kopf behalten:
- Der letzte Abschnitt von rund 3 Kilometern ab der B 188 bei Brenneckenbrück darf nur noch vom rechten Ufer aus befischt werden.
- Im Naturschutzgebiet "Allertal im städtischen Bereich von Gifhorn" ist das Füttern nicht gestattet.
- In den Altarmen der Unteraller gelten zusätzliche Einschränkungen, und ein Altarm nahe dem Allerkanal ist zeitweise gesperrt.
Welche Regeln, Schonzeiten und Karten gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein, bevor du losziehst. Dann steht einem entspannten Tag an der Aller nichts im Weg. Petri Heil!